Zbinden, Hans

Hans Zbinden (* 26.8.1893 in Bern, † 9.5.1971 in Bern) war ein Schweizer Schriftsteller und Verleger.

Mitglied des Berner Schriftstellervereins, BSV.

Leben

"Nach Studien der Geschichte in Bern und Zürich (1919 Dr. phil.) bildete sich Hans Zbinden bis 1934 in Italien, Frankreich, Grossbritannien, Skandinavien, Polen und Deutschland weiter, ehe er – u.a. als Leiter eines Kunstbuchverlags und Professor für Kultursoziologie und -kritik – in Bern lebte. Er war u.a. Präsident des Schweizerischen Schriftstellervereins (1953-67). In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg spielte Hans Zbinden, der auch als Übersetzer und Herausgeber der für sein Denken wichtigen Schriften von A. de Tocqueville tätig war, eine massgebliche Rolle in der schweizerischen und europäischen Diskussion um eine geistige und kulturelle Neubesinnung. Unter seinen zahlreichen essayistischen Publikationen fanden viele internationale Beachtung." (Quelle: Schweizer Lexikon, Visp: Verlag Schweizer Lexikon Mengis und Ziehr, 1998-1999, Bd. 12)

"Sein Wirken führte ihn mit vielen geistigen Persönlichkeiten Europas und den USA zusammen. Wir finden unter den Begegnungen, die ihm besonders wertvoll wurden, solche mit Heinrich Federer und Maria Waser, mit Romain Rolland, mit Hermann Bahr, Masaryk, mit vielen Skandinaviern wie Selma Lagerlöf, Per Hallström, Georg Brandes und Ellen Key, mit Amerikanern wie Van Wyck Brooks, Thomas Edison. In Deutschland stand er dem Kreis um Eugen Diederichs nahe und der freideutschen Bewegung. Enge Freundschaft verbindet ihn mit dem polnischen Dichter Stanislav Vincenz." (Quelle: Berner Schrifttum 1925-1950, Francke 1949, S. 183)

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