Theobaldy, Jürgen

Jürgen Theobaldy (* 7. März 1944 in Strassburg) ist ein deutscher Schriftsteller

Leben

Jürgen Theobaldy, der aus einer Arbeiterfamilie stammt, wuchs in Mannheim auf. Nach einer kaufmännischen Lehre absolvierte er ein Studium zum Grund]]- und Hauptschullehrer an den Pädagogischen Hochschulen in Freiburg im Breisgau und Heidelberg. Danach studiert er Literaturwissenschaft an den Universitäten in Heidelberg und Köln sowie seit 1974 an der Freien Universität in Berlin. Seit 1984 lebt er in der Schweiz.

Jürgen Theobaldy, dessen schriftstellerische Anfänge in der Studentenbewegung der Sechzigerjahre liegen, begann in den Siebzigerjahren mit Alltagslyrik und strengeren, traditionellen Formen zu experimentieren. Neben Gedichten hat er auch eine Reihe von Prosabänden veröffentlicht, die zumeist eigene Erfahrungen des Autors verarbeiten.

Auszeichnungen

Werke

  • Wilde Nelken (2005)
  • Sperrsitz, Köln 1973
  • Blaue Flecken, Reinbek bei Hamburg 1974
  • Veränderung der Lyrik, München 1976 (zusammen mit Gustav Zürcher)
  • Zweiter Klasse, Berlin 1976
  • Sonntags Kino, Berlin 1978
  • Drinks, Heidelberg 1979
  • Schwere Erde, Rauch, Reinbek bei Hamburg 1980
  • Spanische Wände, Reinbek bei Hamburg 1981
  • Die Sommertour, Reinbek bei Hamburg 1983
  • Midlands, Drinks, Heidelberg 1984
  • Das Festival im Hof, Berlin 1985
  • In den Aufwind, Berlin 1990
  • Der Nachtbildsammler, Köln 1992
  • Mehrstimmiges Grün, Berlin u.a. 1994
  • Jürgen Theobaldy & Thomas Weber, Berlin 1996 (zusammen mit Thomas Weber)
  • Immer wieder alles, Lüneburg 2000
  • In der Ferne zitternde Häuser, Heidelberg 2000
  • Trilogie der nächsten Ziele, zu Klampen Verlag, Springe 2003
  • Wilde Nelken, zu Klampen Verlag, Springe 2005
  • 24 Stunden offen, Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2006

Herausgeberschaft

  • Benzin, Heidelberg, Jg. 1971 - 1973
  • Und ich bewege mich doch, München 1977

Übersetzungen

  • Aras Ören: Der kurze Traum aus Kagithane, Berlin 1974 (Bearbeitung der Übersetzung von H. Achmed Schmiede)
  • Jim Burns: Fred Engels bei Woolworth, Berlin 1977 (übersetzt zusammen mit Rolf Eckart John)
  • Jim Burns: Leben in Preston, Köln 1973 (übersetzt zusammen mit Rolf Eckart John)
  • Lu Xun: Kein Ort zum Schreiben, Reinbek bei Hamburg 1983 (übersetzt zusammen mit Egbert Baqué)

Weblinks

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 12.09.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)