Stettler, Michael

Michael Stettler (* 1. Januar 1913 in Bern; † 18. Juni 2003 in Steffisburg) Dr. hc. der Universitöt Bern, war ein Schweizer Architekt, Kunsthistoriker, Museumsdirektor und Schriftsteller.

Mitglied im Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV).

Persönlicher Beitrag

1936 Dipl. Arch. ETH - 1939 Dr. sc. tech. (während Aktivdienst als Sap Of.) - 1942 Rathaus-Festschrift Bern - Ab 1943 Kunstdenkmälerbearbeiten Aargau - 1945 Heirat mit Barbara v. Albertini, in Folge 4 Töchter - 1948 Direktor des historischen Museums Bern, Angliederung von Schloss Oberhofen - Ab 1961 Aufbau und Leitung der Abegg-Stiftung in Riggisberg, Präsidien der Gottfried Keller-Stiftung, Pro Helvetia, Albrecht von Haller-Stiftung, zahlreiche Kommissionen. Jeweils Sonntagvormittag Schreiben von historischen und kunsthistorischen Essays. Hauptsächlicher schriftstellerischer Ertrag in 12 Büchern. (ca. 1994)

Leben

Michael Stettler wuchs in Bern auf und studierte an der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Architektur bei Otto Rudolf Salvisberg. Nach dem Diplom 1936 promovierte er 1940 in Architekturgeschichte und übernahm danach die Inventarisation der Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Von 1948 bis 1961 war er Direktor des Historischen Museums Bern. Von 1961 bis 1977 war er als erster Direktor am Aufbau der Abegg-Stiftung und deren Museum in Riggisberg beteiligt.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Michael Stettler von 1948 bis 1980 als Mitglied der Kommission für die Gottfried Keller-Stiftung (als Präsident von 1948 bis 1965) und von 1964 bis 1976 bei der Kommission des Schweizerischen Landesmuseums, von 1970 bis 1976 beim Schweizerischen Nationalfonds. Von 1960 bis 1967 war er zudem Präsident der Kulturstiftung Pro Helvetia.

Michael Stettler war verheiratet mit Barbara von Albertini (1920–2000). Der Ehe entstammen vier Töchter. Die Familie bewohnte das Landhaus (Campagne) Ortbühl in Steffisburg.

Auszeichnungen, Ehrungen

Schriftstellerisches Werk

Seit 1931 stand Michael Stettler in Kontakt mit dem Dichter Stefan George und gehörte bis zu dessen Tod 1933 zum Georgekreis. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten publizierte Stettler mehrere Sammlungen eigener Gedichte (auch in Berner Mundart), Erinnerungen und Zeugnisse im Zusammenhang mit George und seinem Kreis, aber auch viele Essays zur Kunstgeschichte, Berner Geschichte und zu Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern, mit denen er in Kontakt stand.

Eine Teilbibliographie seiner Schriften erschien in Stettlers Werk Aare, Bär und Sterne (285 Nummern aus dem Zeitraum 1939-1972). 1983 erschien zu seinem 70. Geburtstag die Festschrift Von Angesicht zu Angesicht, 1997 sein letzter Essayband Lehrer und Freunde.

Weblinks

Bestände UB Bern

Quelle

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)