Lienhard, Fredy

Fredy Lienhard (* 10. Januar 1927 in Erlenbach ZH) ist ein Schweizer Kabarettist und Schauspieler.

Persönlicher Beitrag

Ich bin Verfasser von unterhaltenden Texten fürs Radio (Jimmy Muff), Fernsehen (Telewisel) und Kabarett (Rotstift-Programme). Ein Zweierprogramm mit Stephanie Glaser (Use mues es) und zwei Soloprogramme für mich selber (Cheibe fiin empfunde... und Spott-au-feu) stammen von mir. Daneben gab es Volkstümliches (Ganz de Bappe, Törfs es bitzli mee si?). Viele dieser Texte sind im Büchlein "Heiteres" enthalten. (ca. 1994)

Leben

Als ausgebildeter Primarlehrer stiess Lienhard zum Cabaret Rotstift, erst als Texter, dann bis 1964 als Darsteller. Er schrieb Kabarett-Texte und Sketches für Kabarettisten- und Theaterkollegen wie Voli Geiler, Stephanie Glaser, César Keiser, Margrit Rainer, Walter Roderer, Ursula Schaeppi, Ines Torelli oder Ruedi Walter.

Später trat er mit Soloprogrammen und in diversen Filmen und Fernsehsendungen auf, etwa als Onkel Fritz im Teleboy. Daneben bearbeitete er einige Grimm-Märchen für die Schlieremer Chind. Lienhard wohnt in Oberglatt ZH.

Werke

Bücher

  • Die heitere Note. Mit Vignetten von Rabenau. Selbstverlag, Oberglatt 1974
  • De Strubelpeter. Schwizerdütsch nach Heinrich Hoffmann. Nach der Urfassung neu gezeichnet und in Holz geschnitten von Fritz Kredel. Ex Libris, Zürich 1980
  • Max und Moritz. E Buebegschicht i sibe Streich. Züritüütsch vom Fredy Lienhard. Ex Libris, Zürich 1981
  • Plisch und Plum. Mundartfassig vom Fredy Lienhard. Ex Libris, Zürich 1983
  • Heiteres. Editions M, Zürich 1992

Tonträger

  • Aschenputtel. 1 Sprechplatte 30 cm. Christophorus, Freiburg im Breisgau 1971
  • De Strubelpeter und anderi Gschichte (nach em Heinrich Hoffmann). 1 Tonkassette. Ex Libris, Zürich 1980
  • Lach-Parade. Non-stop-Cabaret. 1 Tonkassette. Activ-Records, Mollis 1982
  • Fredy Lienhard. Das Beste. Audio-CD, 1997

TV/Film/Video

  • Telewisel (mit C. F. Vaucher), SF DRS
  • Cheibe fiin empfunde, SF DRS, Zürich 1975
  • Spott-au-feu, SF DRS, Zürich 1980

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)