Liechti, Martin

Martin Liechti, Pseudonym: Martin Li (* 11.10.1937) Texter

Persönlicher Beitrag

Eine Selbstbeschreibung? Wie wär's einfach mit der Aufzählung der Titel?
"Ich will", na ja. Man hört's heraus, ein Anspruch. Und doch scheitert das Ostentative dieses ersten Romans, wird ad absurdum geführt.
"Die Schärfe der Unschärfe und ihre möglichen Teile" - das erinnert an Handke. Hinweis auf jemanden, der in doppelten Zungen spricht.
"Erinnerung an eine alte Fröhlichkeit" - Beschwörung einer alten Inselsehnsucht.
"Noch sind wir allein" - eine Erwartungshaltung, ein Lebenstrick? Ein Verweis jedenfalls.
Folgt "Bewegung in Worten" - sieht nach Treten an Ort aus.
Unter der Verkürzung eines Pseudonyms: "Übermorgenland". Ein Luftballon scheinbar, der echolos entschwebte...

Dazwischen Bücher, die nicht geschrieben wurden, weil die dazu nötige Zeit und Disziplin in über 20 Bundesordner mit Werbetexten eingingen.
Wie geht's weiter? Es geht. (ca. 1994)

Leben

"Martin Liechti, 1937 geboren, wuchs in Jegenstorf (BE) auf. Er lebt heute in Zürich. Er versuchte sich nach Abschluss des Gymnasiums in verschiedenen Berufen (Korrespondent, Hotelsekretär, Vertreter usw.) und wohnte mal dort und mal da (Lausanne, Büyükada, Berlin, Dortmund, Hagen). Später verdiente er seinen Lebensunterhalt als Texter." (Quelle: orteverlag.ch, 28.09.2011)

Weblinks

  • Liechti, Martin im Lexikon der Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS

Auszeichnungen

  • Förderpreis Kanton Bern 1973
  • Anerkennungspreis Stadt Zürich 1976
  • Ehrengabe des Kantons Zürich 1978

Bestände UB Bern