Lie, Romie

Romie Lie, Pseudonym für Rose-Marie Liechti-Moser (* 7. Juni 1954 in Langnau/Emmental) ist eine Schweizer Schriftstellerin.

Leben

Französisch fühlen und denken, Deutsch schreiben, dazu - 1954 - im Emmental geboren und die Kindheit verbracht. Das Leben schlägt einem manchmal seltsame Wege vor.

In Biel die Lehre als Krankenschwester; verschiedene Auslandaufenthalte. Von Jugend an autodidaktische Versuche zu schreiben: Eine Bibliothek von Tagebüchern; Geschichten, Gedichte, Romane. Einiges erblickt das Licht der Öffentlichkeit im Radio, in Anthologien, in Literaturzeitschriften und in eigenen Büchern.

Freie Schriftstellerin. 1983 Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Ausgebildete Leiterin von Schreibwerkstätten (Anne-Marie Barbey). Eidg. Zertifikat für Erwachsenenbildung. Romie Lie lebt in Wohlen bei Bern.

Auf einen Roman (1984) folgen Kurzgeschichten - Frauen- und Männergeschichten. Seit 2002 Veröffentlichung von fünf Gedichtbänden. Neuerdings auch Gedichte auf Französisch. Zur Zeit übersetzt Tatsuya Onai Gedichte für japanische Anthologien.

1986 wurde Romie Lie mit dem Schweizer Arbeiterliteraturpreis ausgezeichnet; 2010 erhielt sie einen Literaturpreis des Kantons Bern.

Mitglied der Gruppe Olten, jetzt Autorinnen und Autoren der Schweiz/AdS.

Weblinks

Auszeichnungen

  • SABZ-Preis 1986
  • Literaturpreis des Kantons Bern 2010

Werke

  • Liebe Sonja, Klagenfurt 1984 (vergriffen)
  • ... und sah ein Feld von Sonnenblumen, Frauenfeld 1993 (vergriffen)
  • Leben - und nichts als das Leben, Frauenfeld 1994 (vergriffen)
  • Am Fenster die Zeichen, Chabrey 2002, 3. Auflage
  • Federtage, Eggingen 2004
  • Rote Fische am westlichen Himmel, Chabrey 2006
  • Aufwind, Chabrey 2009
  • Mit Licht und Salz, Chabrey 2011

Herausgeberschaft

  • Zwischentöne, Frauenfeld 1997 (zusammen mit Sibylle Gurtner († 2007))

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)