Händl, Klaus

Klaus Händl, als Künstler Händl Klaus, (* 1969 in Innsbruck) ist ein österreichischer Filmschauspieler, Regisseur und Dramatiker.

Leben

Händl wurde in Innsbruck/Tirol geboren. Im Jahre 1996 wurde sein Hörspiel „Kleine Vogelkunde“ (ORF) als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet. Weiterhin erhielt er den Rauriser Literaturpreis und den Robert-Walser-Preis. Für seinen Debütfilm als Autor und Regisseur, März, über die Auswirkungen der Freitode dreier junger Männer in Tirol, gewann er ebenfalls Auszeichnungen.

Klaus Händl unterrichtet an der Universität für Angewandte Kunst Wien in der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung. Er lebt heute in Wien, Berlin und Port am Bielersee (Schweiz).

Werke

  • 1994 Legenden, 35 Prosastücke, Droschl Verlag Graz
  • 1995 Satz Bäurin, Klagenfurter Texte, Piper Verlag
  • 1996 Kleine Vogelkunde, Hörspiel, ORF
  • 2000 recitativo, Literatur und Kritik
  • 2001 Ich ersehne die Alpen; So entstehen die Seen, Theaterstück, Uraufführung beim Steirischer Herbst, Rowohlt Theaterverlag
  • 2002 Häftling von Mab, Opernlibretto, Musik: Eduard Demetz, Tiroler Landestheater
  • 2003 (Wilde) Der Mann mit den traurigen Augen. Uraufführung beim Steirischer Herbst 2003, Abdruck in Theater heute
  • 2006 Dunkel lockende Welt, Theaterstück, Uraufführung an den Münchner Kammerspielen, Regie Sebastian Nübling, Rowohlt Theater Verlag, Schweizer Erstaufführung am Theater Biel-Solothurn und Österreichische Erstaufführung am Burgtheater Wien
  • 2006 Vom Mond. Libretto. Uraufführung am Tiroler Landestheater durch das sirene Operntheater, Musik: Klaus Lang, Regie: Kristine Tornquist
  • 2007 Wilde - Der Mann mit den traurigen Augen. Schweizer Erstaufführung am Theater Basel, Kleine Bühne
  • 2008 Dunkel lockende Welt, Aufführung am Tiroler Dramatikerfestival im Tiroler Landestheater Innsbruck Kammerspiele
  • 2008 März (Kinospielfilm, Regie, Drehbuch)
  • 2011 Bluthaus (Libretto zur gleichnamigen Oper von Georg Friedrich Haas; Uraufführung am 29. April 2011 bei den Schwetzinger Festspielen)

Auszeichnungen

  • 1995 Robert-Walser-Preis, Rauriser Literaturpreis
  • 1996 ORF-Hörspielpreis Hörspiel des Jahres
  • 2002 Stipendiat am Literarischen Colloquium Berlin
  • 2002 Hermann-Lenz-Stipendium
  • 2004 Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Wilde oder der Mann mit den traurigen Augen
  • 2004 Einladung zu den Mülheimer Theatertagen mit Wilde oder der Mann mit den traurigen Augen
  • 2004 Nachwuchsautor des Jahres 2004 in der Umfrage der Zeitschrift Theater heute
  • 2004 Nestroy-Theaterpreis-Nominierung als Bester Nachwuchsautor
  • 2005 Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft
  • 2006 Auszeichnung zum ‚Dramatiker des Jahres‘ mit dem Stück Dunkel lockende Welt durch eine Kritikerjury der Zeitschrift Theater heute
  • 2007 Grosse Literaturstipendien des Landes Tirol, Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg, Welti Dramatikerpreis der Stadt Bern, Feldkircher Lyrikpreis
  • 2008 Silberner Leopard für das beste Erstlingswerk auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno für März
  • 2008 Kulturpreis der Stadt Biel
  • 2008 Spezialpreis der Jury beim Sarajevo Film Festival für März
  • 2008 Berner Filmpreis der Berner - Filmförderung, Amt für Kultur des Kantons Bern für März
  • 2011 Autorenpreis für das Schauspiel Köln: Arbeitstitel: Gabe/Gift. Stück für Musik. Musik von Ernst Surberg[1]
  • 2013 Literaturpreis des Kantons Bern für das Libretto zur Oper Thomas

Einzelnachweis

  1. FAZ vom 6.Januar 2011, Seite 30: Gabe, Gift

Weblinks

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 21.10.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)