Gillmann, Jakob Paul

Jakob Paul Gillmann (* 25. April 1953 in Frutigen) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Mitglied im Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein (BSV).

Persönlicher Beitrag

Ich kam 1953 in einem kleinen Dorf im Berner Oberland zur Welt, wo ich dann mit wenigen, aber zuverlässigen Freunden in einer Umgebung aufgewachsen bin, die ich als hochmodern empfand, stand doch im hinteren Säli der Dorfbeiz bereits ein Fernsehapparat. Die eigentliche Modernisierung stand aber - wie ich heute weiss - erst noch bevor. Namentlich die ungeheuerliche Veränderung des Berufsbildes veranlasste mich 1979 die Reissfeder aus der Hand zu legen und durch einen Füllfederhalter zu ersetzen. Ich begann zu schreiben. Ein Versuch, sich fortan auf diese Art einzumischen. Es war dies - auch das weiss ich heute - ein bedeutsamer Entscheid: der Versuch dauert immer an, und er beginnt stets wieder von neuem. (ca. 1994)

Leben

Gillmann machte eine Lehre als Vermessungszeichner, bildete sich zum Ingenieur für Geomatik weiter und begann 1980 mit der nebenberuflichen Tätigkeit als Autor und Dramatiker.

Werke

  • frostzeit (Lyrik; 1985)
  • Gäng der Nase naa (Kinderbuch; 1990)
  • Lötschberg. Regie: Urs Helmensdorfer (Hörspiel, DRS 1990)
  • Happy Birthday. Regie: Urs Helmensdorfer (Hörspiel, DRS 1992)
  • Casa Romantica. Regie: Urs Helmensdorfer (Hörspiel, DRS 1992)
  • Canari (Theaterstück, 1994)
  • Da falle alli Tröimeli. Regie: Isabel Schaerer (Hörspiel, 1994)
  • La petite colombe. Regie: Isabel Schaerer (Hörspiel, DRS 1996)
  • Die bedauernswerte Rettung des Eugen E. Pawlak. Regie: Martin Bopp (Hörspiel, DRS 1997)
  • Les jeux sont faits oder: Der Assischtänt. Regie: Isabel Schaerer (Hörspiel, 1999)
  • Aemmitaler Pilzuflouf u Blaui Bohne. Regie: Reto Ott (Hörspiel, 2000)
  • Bengala (Theaterstück, 2003)
  • Alles het zwo Syte (Erzählungen, 2003)

Auszeichnungen

  • Arbeiterliteraturpreis der Schweiz (1984)
  • Literaturpreis Stadt Biel (1987)
  • Förderpreis Hörspiel übermorgen des DRS (1996)

Weblinks

  • Gillmann, Jakob Paul im Lexikon der Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)