Chopard, Marianne

Marianne Chopard (* 1944)

Persönlicher Beitrag

Meine Affinität zum Berndeutsch sowie zu einer nicht alltäglichen Sprache erweckten in mir vor vielen Jahren die Freude am Schreiben. Die Natur, meine Umgebung und Beobachtungen an Menschen, sind mir Ispirationsquellen zur Niederschrift meiner gereimten Gedanken. Das Auftauchen der Reime gehorcht keinem zeitlichen Rhythmus. So geschieht es oft, dass sich bei den Hausarbeiten, auf einem Spaziergang oder beim Einkaufen Wörter, welche mir im Kopf herumpurzeln, plötzlich zu einem Gedicht zusammenfügen lassen. Dieses schreibe ich schleunigst auf ein Sudelapier oder speichere es als Sprachaufzeichnung im Handy. Die Endfassung wird später feinsäuberlich im PC abgelegt.
Ich publiziere meine Gedichte regelmässig im Wohlener Gemeindeblatt und werde immer wieder zu Lesungen eingeladen.

Gegenwärtig ist jedoch das Schreiben etwas in den Hintergrund gerückt, denn ich habe mich der digitalen Fotografie verschrieben und möchte - als Naturfreundin - meine Bilder ihre eigene Sprache sprechen lassen, indem ich aufzuzeigen versuche, wie reich uns die Natur täglich beschenkt und an welcher Wegrandpoesie wir oft so achtlos vorübergehen.

Meine grosse Liebe zur Musik wäre wiederum eine andere Geschichte. (Autorinnenkorrespondenz vom 25.05.2011)

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