Born, Aernschd

Aernschd Born (* 11.12.1949) Musiker, Liedermacher, Lektor, Berater

Persönlicher Beitrag

Aernschd Born singt eigene Lieder im Basler Dialekt. Persönlich. Leise. Laut. Ätzend. Zuversichtlich. Er singt zur Gitarre, begleitet von seinem abenteuerlichen Musik-Container. Aernschd Born singt über das Glück der Fernsehgesellschaft, über den Durst vor dem vollen Glas, über Menschen, die er mehr oder weniger mag.

Aernschd Born singt Übersetzungen und Umdeutungen traditioneller Lieder, bekannte und jede Menge neue Songs. Musikalisch folgt ein Stilbruch dem andern. Rocksongs wechseln ab mit Balladen, Sprechtexte mit Adaptionen klassischer Musikstücke. Sicher ist einzig die Überraschung. (ca. 1994)

Leben

Ende der 1960er Jahre, während seiner Lehre als Reproduktionsfotograf, entstanden erste Lieder. Als Politaktivist und Atomkraftgegner war er Mitte der 1970er Jahre bei der Besetzung des Baugeländes für das Kernkraftwerk Kaiseraugst dabei und wurde im Zuge der Medienberichte um die Besetzung bekannt als «Haussänger» der Anti-AKW-Bewegung.

Born arbeitet als Sänger, Texter und Konzepter. Er schrieb zahlreiche Bühnenstücke, Hörspiele und Bücher, sowie Abenteuerromane für Kinder. Er ist Vizepräsident der LiederLobby Schweiz. In Basel betreibt er zusammen mit seiner Berliner Lebenspartnerin Barbara Preusler den Kulturpavillon, ein Zentrum für das Schweizer Lied und Chanson. Ein Liedarchiv ist im Entstehen.

Auszeichnungen

  • Deutscher Kleinkunstpreis 1980 für seine Doppel-LP Aendschtation Paradies

Bücher

  • Ganz der Vater
  • Das Restaurant der sieben Sinne von Helene von Mosgenstein

Bühnenstücke und Hörspiele

  • Nur mit de Füess voraa
  • Figaros Töchter
  • 6 Velogeschichte
  • Dr entführte Regierigsrot
  • Thommi und Claudia
  • INTER schützt vor Liebe NET
  • Stücke bei Zweierleier (Radio DRS 1)
  • Stücke bei Muppet-Show (Schweizer Fernsehen)
  • Teile der Sitcom Café Bâle (SF2)

Weblinks

Bestände UB Bern

Quellen

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)