Dodel, Franz

Franz Dodel (* 14. August 1949 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Leben

Franz Dodel besuchte in Bern die Schule und 1965-69 das Lehrerseminar. Ab 1987 studierte er an der Christkatholisch-theologischen Fakultät der Universität Bern, wo er 1995 mit einer Arbeit über die Spiritualität der Wüstenväter den Doktortitel in Theologie erwarb. Er arbeitet als freier Autor (Mitglied AdS) und als Fachreferent für Theologie und Religionswissenschaft an der Zentralbibliothek der Universität Bern.[1]

Auszeichnungen

  • Heinz-Weder-Preises für Lyrik 2003
  • Literaturpreis des Kantons Bern 2009
  • Werkbeiträge: Kanton und Stadt Bern, Burgergemeinde Bern, Migros Kulturprozent, Pro Helvetia

Haiku endlos

Im Jahr 2002 begann Franz Dodel mit seinem Gedicht „Nicht bei Trost“ (Haiku, endlos), ein assoziatives Kettengedicht, das, angereichert mit ausführlichen Anmerkungen und Bildern, täglich fortgesetzt wird. Die ersten 6000 Zeilen des Gedichts sind 2004 in drei Bänden unter dem Titel Nicht bei Trost – a never-ending Haiku erschienen. Diese wurden 2004 im Wettbewerb "Die schönsten Bücher der Schweiz" ausgezeichnet. Die Zeilen 6001-12000 erschienen 2008 in einem Band in der Edition Korrespondenzen in Wien und dieser wurde mit dem österreichischen Staatspreis als "Eines der schönsten Bücher Österreichs" ausgezeichnet.

Werke

  • Das Sitzen der Wüstenväter. Eine Untersuchung anhand der Apophthegmata Patrum. Universitätsverlag, Freiburg i. Ue. 1997 (Paradosis Bd. 42).
  • Weisung aus der Stille. Sitzen und Schweigen mit den Wüstenvätern. Benziger/Patmos, Zürich und Düsseldorf 1999.
  • Mein Haus hat keine Wände. Gedichte. Verlag Haus am Gern, Biel 2001.
  • Nicht bei Trost – a never-ending Haiku. Illustriert von Rudolf Steiner, Edition Haus am Gern, Biel 2004, (3 Bde., Z.0001-6000).
  • Hartmut Abendschein/Franz Dodel (Hrsg.): Wissen und Gewissen, eine literarische Anthologie. Bern 2005.
  • Nicht bei Trost. Haiku, endlos. Illustriert von Serafine Frey. Edition Korrespondenzen, Wien 2008 (Z.6001-12000)
  • Von Tieren. Illustriert von Chantal Meng. edition taberna kritika, Bern 2010

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Text entstand auf Grundlage der Freien Enzyklopädie Wikipedia und wurde am 20.02.2011 hier eingestellt. Der Originaltext wurde unter der GNU Free Documentation License und der Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. (Originalversion in der Wikipedia)


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